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Bäume fällen - Sicherheitshinweise und Tipps
Wenn ein Baum im Garten beim nächsten Sturm umzufallen droht, sollte er so schnell wie möglich gefällt werden. Der Experte Moritz Theuerkauf zeigt uns im Wald, wie man diese Aktion sicher durchführt.
Diese Arbeit ist gefährlich. Jedem, der in seinem Garten einen Baum fällen will, rate ich, zuvor an einem Lehrgang teilzunehmen“, warnt Moritz Theuerkauf, als er uns in einem Wald bei Gräfelfing zu einer Fichte führt, die er schlagen muss. Der Fachagrarwirt, der selbst an der Münchner Baumkletterschule solche Ausbildungen durchführt, empfiehlt, sich bei den örtlichen Forstämtern und Waldarbeiterschulen nach Kompaktkursen für Privatleute zu erkundigen. Bei der Fichte angekommen, bricht er ein Stück Rinde ab, um am Stamm zu zeigen, weshalb das Nadelgewächs abgeholzt werden muss: Es ist Opfer des Buchdruckers, einer Borkenkäfer-Art, geworden. „Wenn ein kranker oder morscher Baum beim nächsten Sturm umzustürzen droht und so eine Gefahr für Menschen oder Gebäude darstellt, ist der Eigentümer in der Regel zur Fällung verpflichtet“, erklärt der Experte. Sonst aber dürfen Bäume nicht uneingeschränkt geschlagen werden. Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen werden mit hohen Geldbußen belegt – auch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Inzwischen hat Moritz Theuerkauf den Standort in Augenschein genommen. Im Wald muss er sich eine Fällrichtung suchen, bei der keine weiteren Bäume in Mitleidenschaft gezogen werden. In bewohnten Gebieten sind es darüber hinaus Gebäude, Stromleitungen, Garteneinrichtungen und vieles mehr, das Aufmerksamkeit erfordert. Dort muss die gesamte Gefahrenzone besonders gut gesichert sein, damit Kinder oder Haustiere nicht zu nahe kommen.









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