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Anleitung

Selbstgemachtes für die Gartenarbeit

Endlich wieder raus! Endlich ist der Frühling da! Das Grün sprießt und es ist Zeit für Gartenarbeit. Wir haben praktische wie schöne Helfer für draußen genäht und gehäkelt. Mit diesen selbstgemachten Sachen macht die Arbeit gleich doppelt Spaß!


HÜBSCH GESCHÜRZT

Fast zu schön zum schmutzig machen! Doch keine Sorge, die selbstgenähten Gartenschürzen aus robusten, naturfarbenen Leinenstoffe können problemlos bei  40 °C gewaschen werden. Aus drei fröhlich gemusterten Baumwollstoffen werden der Latz, die Bänder und die Tasche mit dem Anhängerband zugeschnitten und genäht. Die Tasche und der Latz aus den beiden verschieden breiten Stoffstreifen werden dann auf die Leinenschürze aufgenäht. Die fertiggestellten Baumwollbänder werden nun rückseitig mit den Leinensäumen festgenäht. Der rostfreie Karabinerhaken hilft, Schlüssel oder Gartenschere sicher anzuleinen.

FRÖHLICHE HANDTÜCHER

Für die hübschen Gartenhandtücher werden zwei unterschiedlich gemusterte, vorgewaschene Baumwollstoffe auf je 65 x 55 cm (inkl. der Nahtzugabe) zugeschnitten und ringsum versäubert. Aus passenden Stoffresten die Applikationen für die Möhre oder den Salatkopf anfertigen und mit Vorstichen und Stickgarn aufsticken. Ebenfalls aus gemusterten Stoffresten die Borte (7 x 52 cm) und den Aufhänger (7 x 26 cm) zuschneiden und vorbereiten. Vorder- und Rückseite des Handtuchs rechts auf rechts aufeinanderlegen, Borte und Aufhänger nach innen einstecken, heften und bis auf eine Wendeöffnung alle Nähte schließen. Zuletzt die Öffnung schließen.

GUT BEHÜTET

Dieser Häkelhut ist der perfekte Schutz für sonnige Tage im Garten. Aus ca. 100 g hellblauem Baumwollmischgarn („Laluca Cotton“/Schachenmayr) und etwa 30 g in Hellgrün, Häkelnadel Nr. 4,5 sowie einem passenden Stoffrest lässt er sich ganz einfach selbst machen. Begonnen wird mit 11 festen Maschen in der Schlinge. Mit festen Maschen und in Runden mit Zunahmen wird bis zur Krempe weitergehäkelt. Die Blüte entsteht aus einem aufgerollten Stoffband und zwei gehäkelten Blättern aus dem grünen Restgarn. Besonders praktisch: Mit dem eingefädelten Hutband aus einer Luftmaschenkette lässt sich der Hut für Erwachsene wie Kinder passend einstellen.


Praktisch und schön

Durch die bunte Verlängerung werden diese Gartenhandschuhe zum modischen Hingucker! Material: 1 Paar Gartenhandschuhe (aus dem Gartengeschäft oder dem Baumarkt), 3 verschiedene Baumwolldruckstoffe; ca. 20 x 50 cm (Rosenstoff ),  80 x 50 cm (gestreifter Stoff  ) und 22 x 50 cm (gepunkteter Stoff), Stickgarn, Sticknadel, Stecknadeln, Nähnadel und passendes Nähgarn.

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Die Stoffe zuerst waschen, trocknen und bügeln. Dann folgendermaßen zuschneiden: Rosenstoff  2 x 9 x 40 cm; gestreifter Stoff 2 x 6,5 x 40 cm und als Rückseite 2 x 25,5 x 40 cm; gepunkteter Stoff 2 x 10 x 40 cm. Alle Stoffzuschnitte rundherum mit einer Zickzacknaht versäubern.


Die gemusterten Stoffstreifen in der gewünschten Reihenfolge je an den langen Seiten aneinandernähen und auseinander bügeln. Den gestreiften Futterstoff  und die zusammengenähte Vorderseite rechts auf rechts (die bedruckten Stoff vorderseiten liegen aufeinander) bündig zusammenstecken. Außen herum 1 Füßchenbreit von den Schnittkanten bis auf einen kleinen Wendeschlitz von 5 cm rundherum die Nähte schließen. Das Rechteck wenden und nun den Schlitz zunähen.

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Den unteren Rand rundherum in ca. 6 Falten legen und ringsum mit Heftstichen fixieren. Den so vorbereiteten Streifen mit der Futterseite nach außen um den Unterarm anlegen und so abstecken, dass ein angenehmer Tragekomfort entsteht. Nun vorsichtig abnehmen und die Naht schließen. Wenn zu viel Stoff an der Nahtkante übersteht, diesen abschneiden.

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Den Stulpen wenden, den Handschuh einschieben und ringsum am Handschuhrand heften. Mit grünem Stickgarn und Vorstichen den Stulpenrand am Handschuh festnähen.

FÜR JUNGES GEMÜSE

Gemüsesamen sollten dunkel und trocken gelagert werden.  Dafür haben wir ein Stoffbeutelchen entworfen – ideal wenn Sie Stoffreste verwerten wollen. In diesem Beutel finden die kostbaren Samen ein wunderschönes, sicheres Zuhause. Sie brauchen : Zwei unterschiedlich gemusterte Stoffstücke von cirka 20 x 40 cm. Diese zu einem gefütterten Beutelchen nähen. Nun den Schriftzug mit Bleistift in Schreibschrift auf einem unifarbenen Stoffrestchen (10 x 4 cm) vorschreiben und mit dem restlichem Stickgarn und Steppstichen nachsticken. Zuletzt das Etikett rundherum mit Vorstichen aufnähen.

So nähen Sie ein Gartenkörbchen

Material: Fester Leinenstoff  beige (z.B. von Westfalenstoffe, Artnr. 00162058), 50 cm x 1 m; Baumwolldruckstoffe z.B. von „Free Spirit“ Stoffe – Design : Tanya Whelan: „Darla Ditty“ in Blau ca. 70 x 35 cm;  „Rosie Dot“ in Rosa (Stoff mit Rosen und Punkten) 70 x 80 cm, Stecknadeln, Nähnadel und passendes Nähgarn, dunkle Schneiderkreide oder Trickmarker für Stoff

Vorbereitungen:  Die Maßangaben sind jeweils inklusive der Nahtzugaben (1 Füßchenbreit; ca. 0,8–10 mm). Die Stoffe zuerst waschen, trocknen und bügeln. Nun die Stoffe folgendermaßen zuschneiden: Leinenstoff 1 x 68 x 32 cm (Körbchenkörper), 2 x 30 x 13,5 cm (2  Henkel); gemusterter Stoff in Blau 1 x 68 x 32 cm (Körbchenfutter); Rosenstoff 2 x 34 x 38 cm (2 Streifen für Außentäschchen). Nun alle Stoffzuschnitte rundherum mit einer Zickzacknaht versäubern. Für die Leinenhenkel die langen Seitenkanten je 1 cm nach innen umlegen und umbügeln. Nun die beiden so vorbereiteten Henkel der Länge nach mittig falten, dass die Stoffvorderseiten nach außen zeigen und die umgebügelten Säume innen liegen und fest stecken. Dann die Naht je knapp an der Außenkante absteppen.

Zuerst eine Rosenstoffborte der Länge nach rechts auf rechts zusammenklappen (sodass sich nun die Maße 17x38 cm ergeben). Dann feststecken und ringsum bis auf eine kleine Wendeöffnung die Nähte schließen. Das genähte Rechteck wenden und die noch offene Wendeöffnung schließen. Den zweiten Rosenstoffzuschnitt genauso verarbeiten. Dann den Leinenzuschnitt mittig falten und den Stoffbruch markieren und wieder flach ausbreiten. Eine Rosenstoffblende 7 cm oberhalb des Stoffbruches über die gesamte Breite des Leinenstoffes legen.

In die Rosenborte zwei Falten für die Abnäher der Einstecktaschen legen, feststecken. Den unbearbeiteten Leinenstoff (unterhalb des Stoffbruches) nach oben drehen. Die zweite Borte gleichermaßen aufstecken. (Bei den gemusterten Borten darauf achten, dass die Blüten nach oben, also weg vnm Stoffbruch zeigen). Borten an den Seiten und unten annähen. In der Mitte jeder Rosenborte senkrecht eine Naht als Unterteilung der Taschen setzen.

Das Nähstück wieder am Stoffbruch mittig falten, sodass die Außenseiten (mit den aufgenähten Blenden) beide innen aufeinanderliegen. Beide Seitennähte schließen. Mit den Händen von innen den Boden ausformen. Mit den Fingern den Leinenstoff an den entstehenden Kanten falzen. Aus dem seitlich überstehenden Leinen Dreiecke falten. Je mit einer kurzen Naht absteppen.

Für die Henkel jede Längsseite 1 cm nach innen legen und umbügeln. Anschließend den Henkel mittig falten und knapp am Rand absteppen. Das Innenfutter aus dem gemusterten Stoff dann ganz genauso nähen wie das Leinengrundmodell (ohne Rosenborte), jedoch einen seitlichen Wendeschlitz von cirka 10 cm stehenlassen.

Nun die beiden Henkel je mittig am Leinenstoffrand feststecken und nach innen hängen lassen. Die Innenfuttertasche rechts auf rechts in die Leinentasche einschieben. Nun die obere Naht cirka 1 cm vom Rand ringsum schließen (mit dieser Naht werden nun auch die eingelegten Henkel mit angenäht). Jetzt das Innenfutter rausziehen und alles durch den Schlitz wenden. Den Wendeschlitz schließen und die Innentasche wieder in den Korb stülpen.
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