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Anleitung

Kuschelig warme Schals

In diesem Winter wird der Hals warm eingepackt: Vom flauschigen Kuschelschal bis 
zum Tuch mit zarter Spitzenborte ist für jeden Geschmack ein passendes Modell dabei.

Häkelschal
Kleine Häkelquadrate aus verschiedenfarbigen Garnen sind eine gute Möglichkeit, Wollreste zu verwerten. Und ein schlichter Häkelschal verwandelt sich 
durch sie in einen wollwarmen
 Blickfang. Der dreifarbige Schal in
Natur- und Brauntönen ist ein gutes Projekt für Anfänger, denn er ist im Handumdrehen gehäkelt.

Der Schal wird in festen Maschen aus beigefarbener Wolle gehäkelt. Die mehrfarbigen Häkelquadrate werden einzeln vorgearbeitet und dann mit dem gleichen Garn an die Teile mit den festen Maschen angenäht. Durch einen eingehäkelten Schlitz lässt sich der Schal zum Tragen praktisch ineinanderstecken. Der weiße Kettmaschenrand und die langen Fransen 
in allen drei Farbtönen machen 
ihn zum schmucken Lieblings-begleiter für frostige Wintertage.

Häkelkragen mit Blütenschmuck
Der Häkelkragen wird aus etwa 80 Gramm Soft Tweed (Hersteller: Schachenmayr SMC) in der Farbe Holz und etwa 25 Gramm in der Farbe Sand mit Nadel-
stärke 4,5 gearbeitet. Für das Kragenstück 26 Luftmaschen (circa 16 Zentimeter breit) anschlagen, eine Wendeluftmasche häkeln und in Reihen aus festen 
Maschen weiterarbeiten, bis eine Länge von 78 Zentimetern erreicht ist.

Für den Rüschenrand in das erste Maschenglied fünf feste Maschen einarbeiten, in 
das nächste nur eine feste Masche. So den gesamten Rand im Wechsel behäkeln. Sind alle Fadenenden vernäht, den Kragen am oberen Rand umschlagen, die beiden Kragenenden in Falten legen und mit einigen Stichen fixieren. 
Zum Verschließen den Kragen mit einem Knopf und einer Knopfschlaufe aus 
Luftmaschen versehen. Mit Häkelblüten aus sandfarbenem Garn verzieren.

Die Anleitung für kuschlige Schals als Download

Stricktuch mit Häkelborte
Die filigrane Spitzenborte aus dünnem Baumwollgarn verwandelt ein Dreieckstuch aus Strickstoff in ein ganz besonderes Einzelstück. Das Tuch wird aus einem Strickstoff der Größe 40  x 140 Zentimeter ausgeschnitten. Um die Borte zu arbeiten, benötigt man etwa 100 Gramm dünnes weißes Baumwollgarn und eine Häkelnadel der Stärke 1,75.

Zu Beginn so viele Maschen anschlagen, dass die Länge mit der Saumlänge des Tuchs übereinstimmt (etwa 650 Maschen). Falls es nicht stimmt, entweder noch mehr Luftmaschen anschlagen oder aber wieder auftrennen. Anschließend die Borte nach 
der Häkelschrift arbeiten und mit Nähgarn von Hand am Saum 
des Tuchs festnähen.

Zarter Lochmusterschal
Dieser hauchfeine Schal erfordert bereits ein wenig Übung im Stricken. Das Muster ist jedoch nicht allzu schwer, sodass der Schal ein geeignetes Einstiegsmodell für alle Strickerinnen ist, die sich zum ersten Mal an ein Lochmuster wagen möchten.Gestrickt wird der Schal aus etwa 100 Gramm beigefarbenem Baumwollgarn 
mit integriertem Farbverlauf (Catania Fine von Schachenmayr SMC) mit Nadelstärke 2 bis 3

Der Farbwechsel, der sich direkt aus dem Knäuel ergibt, bringt Bewegung in das Muster und lässt den Schal lebendig wirken. Für frostig kalte Tage kann das Lochmuster natürlich 
auch aus einem dickeren Wollgarn gearbeitet werden.

Kuschelschal mit Rippenmuster
Damit der flauschige Rundschal richtig schön wärmt, wird das braun melierte Garn doppelt verstrickt (Tweed de Luxe Garn von Schachenmayr SMC Select, etwa 200 Gramm). Mit Nadelstärke 9 ist der hübsche Halswärmer im Handumdrehen fertig. Gestrickt wird in Reihen, anschließend werden die beiden Säume miteinander vernäht. Wer mag, kann den Schal aber auch mit Rundstricknadeln in der Runde stricken.

Dazu 76 Maschen doppelfädig anschlagen und im Rippenmuster mit je vier Maschen (vier Maschen rechts, vier Maschen links immer im Wechsel) etwa zehn Zentimeter stricken. Dann die Reihenfolge des Rippenmusters so verändern, dass die rechten Rippen nun über den linken liegen. Dieses Rippenmuster etwa weitere 25 Zentimeter stricken (Gesamthöhe: 35 Zentimeter).

Dann den Schal zusammennähen und mit einer Häkelnadel in Nadelstärke 10 aus flauschigem, cremefarbigem Wollrest den oberen Rand umhäkeln. Als Verzierung wird eine Luftmaschenkette aus dem gleichen Garn gehäkelt, in Schlaufen gelegt und zusammen mit einem passenden Knopf am oberen Rand des Schals festgenäht.

Patentschal mit Pompoms
Der wollweiße Schal im griffigen Perlpatentmuster wird als verspieltes Detail mit Pompoms verziert. Gearbeitet wird das Modell aus vier Knäueln Schurwolle (Juvel von Schachenmayr SMC). Für die grauen Pompoms benötigt man ein Knäuel des gleichen Garns in meliertem Grau. Mit der weißen Wolle werden 40 Maschen angeschlagen und im Perlpatentmuster etwa 145 Zentimeter gestrickt. (Perlpatentmuster: Erste Reihe: Eine Masche rechts stricken, eine Masche links abheben (Faden auf der Nadel lassen).

In diesem Muster fortfahren bis zum Ende der Reihe. Zweite Reihe: Alle Maschen rechts stricken, die Doppelmaschen zusammen abstricken. Dritte Reihe: Eine Masche links abheben (Faden auf der Nadel lassen), eine Masche rechts stricken. In diesem Muster fortfahren bis zum Ende der Reihe. Vierte Reihe: Alle Maschen rechts stricken, Doppelmaschen zusammen abstricken.)

Für die Pompoms aus fester Pappe einen etwa 1,5 Zentimeter breiten Halbkreis ausschneiden. Das graue Garn etwa 30- bis 40-mal darüberwickeln (je nach Dicke des Pompoms). Das Garn in der Mitte mit einem längeren Garnstück zusammenfassen und das umwickelte Garn vorsichtig aufschneiden. Pompoms in Form schneiden und gleichmäßig verteilt auf den Schal aufnähen. Für die Schalenden Luftmaschenketten an den fertigen Schal anhäkeln und Pompoms daran festnähen.

Kuschelig warme Schals - Fotos: Bodo Mertoglu
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